ökumenischer Ermutigungstag am 11. März 2017

Anmeldung bis zum 31. Januar 2017

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Ökumenischer Gedenkgottesdienst am 09. November 2016 zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht

Herzlich laden die christlichen Kirchen in unserer Stadt Essen ein zum

 Gedenken an die Reichspogromnacht.

 Der ökumenische Gottesdienst findet statt am
Mittwoch, 09. November 2016, um 17 Uhr

 in der Friedenskirche der Alt-Katholischen Friedenskirche
Bernestraße 1, 45127 Essen-Stadtmitte.

 

Er steht in diesem Jahr unter dem Leitwort:

Poeten und ihr Leiden in böser Zeit.
Die Predigt hält Professor Dr. Joachim Gardemann, Fachhochschule Münster.

Setzen Sie mit Ihrem Kommen ein Zeichen gegen allen Antisemitismus und stärken Sie unsere Verbundenheit mit dem Glauben und Leben Israels!

Versuchen Sie, bei Ihren Begegnungen in den verschiedenen Kreisen und Gruppen unseren Gedenkgottesdienst ins Gespräch zu bringen. Wir hoffen, dass unser Gedenken mit Ihrer Hilfe viele erreicht und zusammenführt.

Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen sehr.
Gottes Segen und herzliche Grüße im Namen der ACK

Pastor Lars Linder, Vorsitzender
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen
Gemeindebüro FeG Essen-Mitte ? Hofterbergstraße 32 ? 45127 Essen ? www.ack-essen.de
Telefon 02 01 / 22 50 77 ? Fax 02 01 / 22 49 72 ? E-Mail: Lars.Linder@web.de

Wir weisen ferner auf die Gedenkveranstaltung der Stadt  Essen und der Jüdischen Kultus-Gemeinde hin, die ebenfalls am Sonntag um 19 Uhr in der Alten Synagoge beginnt.

Einladungsschreiben

Plakat

Einladung Synagoge

 

 

 


Reichsprogromnacht

Kirchen: Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar

Gemeinsame Erklärung der Katholischen und der Evangelischen Kirche in Essen zum Gedenken an die Reichspogromnacht und zu aktuellen Vorkommnissen in unserer Stadt:

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zeigen sich in unserer Gesellschaft in vielen Ausprägungen. Mit Sorge stellen wir fest, dass auch heute, 67 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus bis hin zu offenem Neonazismus in unserer Stadt öffentlich zutage treten:

Wir müssen erleben, wie die Erinnerung an die im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verübten Verbrechen und das Gedenken an ihre Opfer durch eine gleichzeitige Demonstration der NPD verächtlich gemacht und mit Füßen getreten werden. Wir müssen erleben, wie der Umzug der Landesgeschäftsstelle der NPD in den Essener Stadtteil Kray die dort lebenden Menschen beunruhigt und ängstigt. Und wir müssen erleben, wie Rechtsextremisten die Unterbringung von Flüchtlingen dazu nutzen, um Hass gegen Männer, Frauen und Kinder zu schüren.

Anlässlich dieser Vorkommnisse erklären wir: 

Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar.

Die Bibel verkündet die von Gott allen Menschen geschenkte Würde. Sie widerspricht damit der von Rechtsextremisten verbreiteten Ideologie, dass bestimmte Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Hautfarbe weniger Wert hätten als andere.

Die Bibel verkündet die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel - und in diese Liebe sind in Jesus Christus alle Völker eingeschlossen. Wir sagen dies in dem Bewusstsein, dass auch in den christlichen Kirchen judenfeindliche Überzeugungen viele Jahrhunderte hindurch ihren festen Platz hatten und zu unermesslichem Leid beitrugen, bevor Umkehr und Erneuerung einsetzten. Der Verantwortung dafür können und wollen wir uns nicht entziehen!

Deshalb unterstützen die Katholische und die Evangelische Kirche in Essen alle friedlichen Aktivitäten, die sich gegen rechtsextreme und fremdenfeindliche Umtriebe richten! Wir rufen alle unsere Gemeinden auf, in ihrem nachhaltigen Einsatz für Demokratie, Toleranz und Vielfalt nicht nachzulassen. Und wir ermutigen besonders die christlichen Gemeinden in Kray, die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Bemühen um ein von Toleranz und gegenseitiger Anerkennung geprägtes Zusammenleben in diesem Stadtteil zu begleiten und zu unterstützen!

Wir bekennen uns zur Gewaltlosigkeit, zur Nächstenliebe und zur Versöhnung. Dazu verpflichtet uns die biblische Botschaft.

Essen, 7. November 2012

Dr. Jürgen Cleve
Stadtdechant von Essen

Irmenfried Mundt
Superintendent des Kirchenkreises Essen

PRESSEKONTAKT
Stefan Koppelmann
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Einladung 1     Einladung 2


Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen: Wechsel beim stellvertretenden Vorsitz

Marlies Hennen-Nöhre ist neue stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen (ACK): Die 49jährige Gemeindereferentin aus der römisch-katholischen Pfarrei St. Josef Essen-Ruhrhalbinsel folgt auf den evangelischen Pfarrer em. Joachim Küssner, der sich seit der offiziellen Gründung der ACK im Jahr 1994 als Mitglied, Vorsitzender und zuletzt stellvertretender Vorsitzender für die ökumenische Zusammenarbeit der christlichen Gemeinden engagiert hat. Der derzeitige Vorsitzende der ACK, Pastor Mag. theol. Lars Linder aus der Freien evangelischen Gemeinde Essen-Mitte, wurde für vier weitere Jahre in seinem Amt bestätigt.

Nach der Motivation für die Übernahme ihres neuen Amtes gefragt, verweist Marlies Hennen-Nöhre auf einen Ausspruch von Papst Johannes XXIII über die verschiedenen christlichen Konfessionen: „Das, was uns verbindet, ist viel stärker als das, was uns trennt.“ In vielen Jahren pastoraler Praxis und auch in ihren privaten Bezügen habe sie diese Verbindung immer wieder erfahren – in vielfältigen Gottesdiensten, bei gemeinsam geplanten Weltgebetstagen, ökumenischen Begegnungen und Aktionen. „Dieser uns verbindende gemeinsame Glauben motiviert mein Engagement. Ich freue mich darauf, als stellvertretende Vorsitzende der ACK das Leben und den Glauben in unserer Stadt verantwortlich mit zu gestalten und ökumenisch zu prägen“, sagt die Seelsorgerin, die auch Vorstandsmitglied der Katholischen Stadtkonferenz in Essen ist.

Stichwort: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Zur ACK Essen gehören: Römisch-Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Alt-Katholische Kirche, Selbständige Evangelisch-lutherische Kirche (SELK), Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (EFG), Freie evangelische Gemeinde (FeG), Evangelisch-methodistische Kirche (EmK), Heilsarmee, Russisch-Orthodoxe Kirche, Serbisch-Orthodoxe Kirche, Koptisch-Orthodoxes Patriarchat. Außer dem regelmäßigen gegenseitigen Informationsaustausch gehören auch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen zu den Aufgaben der ACK: So gab sie anlässlich des Jubiläums „1150 Jahre Stift und Stadt“ das viel beachtete Buch „Gebete für die Stadt“ heraus, veranstaltet in jedem Jahr einen Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an die Gräueltaten der Reichspogromnacht und verantwortet die monatlichen Gedenkgottesdienste für die „Unbedachten dieser Stadt“. Derzeit bereitet die ACK für den 13. November eine Ökumenische Kirchennacht zum Lobgesang der Maria („Magnificat“) vor; auch am Reformationsjubiläum 2017 will sie sich mit einem eigenen Beitrag beteiligen. Eine Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gibt es heute in fast allen größeren Städten und auch bundesweit. Über ihre Arbeit informiert die ACK Essen im Internet auf der Seite ack-essen.de.


erster ökumenischer Stadtgottesdienst der ACK

Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) feierte am zweiten September-Sonntag erstmals einen ökum. Stadtgottesdienst in der kath. St.Gertrud-Kirche zum Thema "Auspacken und Leben - die Taufe als Geschenk Gottes entdecken".

Rund 100 Christ(inn)en versammelten sich nachmittags in der Essener Innenstadt, um 3 persönliche Taufberichte zu hören und an im Kirchraum verteilten Schalen durch Bekreuzigung der Hände mit Wasser sich gegenseitig an die Taufe zu erinnern. Durch den 90-minütigen Gottesdienst führten (im Bild v.li.n.re.) Pfr. Joachim Küssner [evang. Landeskirche], Pastor Dr. Daniele Baglio [evang.-methodistische Kirche], Klaus Radtke [evang.-freikirchl. Baptisten], Pastor Lars Linder [freie evang. Gemeinde Mitte / derz. ACK-Vorsitzender], Propst Klaus Pahlen [selbst. evang.-luther. Kirche], Gemeindereferentin Marlies Hennen-Nöhre [röm.-kath. Stadtkirche] und Dechant Ingo Reimer [alt-kath. Kirche] . Flotte Kirchenmusik zauberten die Heisinger Jugendband "Godbeat" und der Gospelchor "Upstairs to Heliand" aus Freisenbruch-Horst-Eiberg.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)

ÖKUMENISCHER STADTGOTTESDIENST

der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Essen

SONNTAG | 9. SEPTEMBER 2012 | 17.30 h

Römisch-kath. Kirche St. Gertrud, Rottstraße (U-Bahn-Station: Viehhofer Platz), 45127 Essen

DIE TAUFE ALS GESCHENK GOTTES ENTDECKEN

In diesem Tauferinnerungsgottesdienst wollen wir neu über die Taufe nachdenken.

Menschen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden werden berichten, was ihnen die Taufe bedeutet; und es wird Gelegenheit sein, der eigenen Taufe neu vergewissert zu werden.

Liturgen aus den verschiedenen Gemeinden und Kirchen gestalten den Ablauf; die Predigt hält der Vorsitzende der ACK Essen, Pastor Lars Linder. Musikalische Akzente setzen die römisch-katholische Band „godbeat“ aus Heisingen (Leitung: Dirk Homberg) und der evangelische/alt-katholische Gospelchor „Upstairs to Heliand“ aus Freisenbruch (Leitung: Andreas Linne).

Ein besonderes Angebot gibt es für junge Familien: Nach dem gemeinsamen Gottesdienstbeginn werden die Kinder einen parallelen Kindergottesdienst feiern.

Weitere Informationen sind beim Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Essen, Pastor Mag. theol. Lars Linder, Hofterbergstraße 32, 45127 Essen, Telefon 0201/22 50 77, E-Mail lars.linder@web.de, erhältlich.

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