2. ökumenischer Tag der Ermutigung

Der 1. Ökumenische Tag der Ermutigung im März 2017 hat die vielen Teilnehmenden aus den unterschiedlichsten Kirchen und Gemeinden sehr begeistert.


Eine Anregung, die wir gesammelt haben, war: Lasst uns gemeinsam auf die Suche danach gehen, wie Gemeinde von morgen aussehen kann und welche zarten P anzen von lebendiger Kirche es schon in Essen gibt. Diese Anregung setzen wir um: Am Samstag, 23. März 2019, heißen wir Sie ab 9.15 Uhr im Hotel Franz an der Steeler Straße 261 willkommen; das Programm startet um 10.00 Uhr.


Projekte und Ideen aus Essen stellen sich vor!


In Workshops und Seminaren werden persönliche, gemeindliche, spirituelle und handwerkliche Impulse weitergegeben, wie wir lernen können, Gemeinde von
Morgen zu gestalten.


Ein ökumenischer Tag der Ermutigung

Auch 2019 wieder mit dabei:
• das Duo „2Flügel“ mit Christina Brudereck und Benjamin Seipel;
• spannende Gäste aus der Essener Ökumene und darüber hinaus;
• das Vorbereitungsteam mit Marlies Hennen-Nöhre, Heiner Mausehund, Thomas Felbecker und Lars Linder.


Veranstalter

ACK | Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Essen
Vorsitzender: Pastor Lars Linder
Mail: lars.linder@web.de


Anmeldungen
... sind ab Januar 2019 online auf der Seite
www.ack-essen.de  möglich.


Ökumenischer Gedenkgottesdienst am 08. November 2018 zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht

Wir laden herzlich ein
zum stadtweiten ökumenischen Gedenkgottesdienst
zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938
- Donnerstag, 8. November 2018, 1 7:00 Uhr, Marktkirche Essen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Geschwister,

die Amadeu-Antonio-Stiftung listet in einer seit dem Jahr 2002 jährlich geführten Chronik antisemitische Vorfälle auf. Sie werfen einen beunruhigenden Blick auf jüdischen Alltag in Deutschland. Schlagzeilen haben in diesem Jahr u.a. diese Vorfälle gemacht: ein Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen schreibt auf Facebook „Halt's Maul du dreckiger Jude“. In Berlin ruft jemand aus einem vorbeifahrenden Auto in Richtung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas: „Ich vergase euch! Scheiß Juden!“ Ebenfalls in Berlin wird ein Kippa tragender Israeli von einem jungen Mann mit einem Gürtel auf offener Straße brutal geschlagen. In Bonner Hofgarten wird ein 50-jähriger israelischer Hochschulprofessor von einem 20-jährigen Deutschen mit palästinensischen Wurzeln attackiert. Während einer rechten Demonstration in Chemnitz greifen Vermummte den Inhaber eines koscheren Restaurants an, bewerfen ihn mit Steinen und beschimpfen ihn als „Saujuden.“


In ihrem in diesem Jahr veröffentlichen Buch „Schonzeit vorbei“ stellt die jüdische Deutsche Juna Grossmann auch vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen und Beobachtungen fest, dass Antisemitismus in Deutschland seit Jahren wächst und in unserer Gesellschaft immer offener und unverhohlener gezeigt wird. Antisemitismus gab und gibt es weiterhin in Deutschland. Eine Wirklichkeit, die sie pessimistisch macht, ob je ein ganz normales jüdisches
Leben in Deutschland möglich sein wird. Darum fordert Juna Grossmann alle in Deutschland lebenden Menschen zu Empathie und Wachsamkeit auf, zum Widerspruch gegen dumpfe Vorurteile, Intoleranz und blindem Hass gegenüber anders denkenden und lebenden Menschen.


In diesem Jahr jährt sich die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 zum achtzigsten Mal. Sie markiert einen grausamen Wendepunkt in der Geschichte der nicht nur in Deutschland lebenden Juden. Sie war Vorausbote für Auschwitz und machte den Weg frei zur physischen Vernichtung von 6 Millionen Juden.


„Soll ich meines Bruders Hüter sein?“ Dieses Wort aus Genesis 4,9 gibt das Thema des diesjährigen stadtweiten ökumenischen Gedenkgottesdienstes vor, zu dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen (ACK) auch in diesem Jahr wieder einlädt. Dieser Gedenkgottesdienst will nicht nur an das menschenverachtende Unrecht erinnern, dass in Deutschland lebenden Juden in jener Nacht widerfahren ist. Die ACK will sich mit ihrer Veranstaltung auch am öffentlichen Diskurs über einen in unserer Gesellschaft neu erstarkten Antisemitismus beteiligen, zur Wachsamkeit mahnen, zum mutigen Widerstand herausfordern und besonders junge Menschen zur notwendigen Auseinandersetzung mit der oben beschriebenen Problematik einladen.


Darum wird der ökumenische Gedenkgottesdienst u.a. gestaltet von Schülerinnen und Schülern des Carl-Humann-Gymnasiums sowie von Jugendlichen aus den zur ACK gehörenden Gemeinden. Die Predigt wird Schulpfarrer Henner Maas halten vom Gymnasium St. Ursula in Dorsten.


Der Gedenkgottesdienst findet statt:
Donnerstag, den 8. November 2018, um 17:00 Uhr
in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, 45127 Essen (Stadtmitte).

Wir freuen uns, wenn Sie in Ihren Gemeindeveranstaltungen, Jugendgruppen und Religionskursen auf diesen Gedenkgottesdienst hinweisen und für diese Veranstaltung werben. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen herzlich.


Stellvertretend für die ACK grüßt Sie herzlich
Joachim Dahlhoff, Pfarrer

Einladungen der ACK sowie der Stadt Essen / Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen

Pogromnacht-Gd-2018-11-08-AnschrGem_ReliL.pdf

Einladung der ACK

Pogromnacht-Gedenk-2018-11-08-Einl-Synagoge.pdf

Einladung der StadtEssen und der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen

Pogromnacht-Gd-2018-11-08-PlakDinA4.pdf

Plakat


ökumenischer Ermutigungstag am 11. März 2017

Anmeldung bis zum 31. Januar 2017

der Flyer als download

Ökumenischer Gedenkgottesdienst am 09. November 2016 zur Erinnerung an die Reichsprogromnacht

Herzlich laden die christlichen Kirchen in unserer Stadt Essen ein zum

 Gedenken an die Reichspogromnacht.

 Der ökumenische Gottesdienst findet statt am
Mittwoch, 09. November 2016, um 17 Uhr

 in der Friedenskirche der Alt-Katholischen Friedenskirche
Bernestraße 1, 45127 Essen-Stadtmitte.

 

Er steht in diesem Jahr unter dem Leitwort:

Poeten und ihr Leiden in böser Zeit.
Die Predigt hält Professor Dr. Joachim Gardemann, Fachhochschule Münster.

Setzen Sie mit Ihrem Kommen ein Zeichen gegen allen Antisemitismus und stärken Sie unsere Verbundenheit mit dem Glauben und Leben Israels!

Versuchen Sie, bei Ihren Begegnungen in den verschiedenen Kreisen und Gruppen unseren Gedenkgottesdienst ins Gespräch zu bringen. Wir hoffen, dass unser Gedenken mit Ihrer Hilfe viele erreicht und zusammenführt.

Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen sehr.
Gottes Segen und herzliche Grüße im Namen der ACK

Pastor Lars Linder, Vorsitzender
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen
Gemeindebüro FeG Essen-Mitte ? Hofterbergstraße 32 ? 45127 Essen ? www.ack-essen.de
Telefon 02 01 / 22 50 77 ? Fax 02 01 / 22 49 72 ? E-Mail: Lars.Linder@web.de

Wir weisen ferner auf die Gedenkveranstaltung der Stadt  Essen und der Jüdischen Kultus-Gemeinde hin, die ebenfalls am Sonntag um 19 Uhr in der Alten Synagoge beginnt.

Einladungsschreiben

Plakat

Einladung Synagoge

 

 

 


Reichsprogromnacht

Kirchen: Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar

Gemeinsame Erklärung der Katholischen und der Evangelischen Kirche in Essen zum Gedenken an die Reichspogromnacht und zu aktuellen Vorkommnissen in unserer Stadt:

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zeigen sich in unserer Gesellschaft in vielen Ausprägungen. Mit Sorge stellen wir fest, dass auch heute, 67 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus bis hin zu offenem Neonazismus in unserer Stadt öffentlich zutage treten:

Wir müssen erleben, wie die Erinnerung an die im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verübten Verbrechen und das Gedenken an ihre Opfer durch eine gleichzeitige Demonstration der NPD verächtlich gemacht und mit Füßen getreten werden. Wir müssen erleben, wie der Umzug der Landesgeschäftsstelle der NPD in den Essener Stadtteil Kray die dort lebenden Menschen beunruhigt und ängstigt. Und wir müssen erleben, wie Rechtsextremisten die Unterbringung von Flüchtlingen dazu nutzen, um Hass gegen Männer, Frauen und Kinder zu schüren.

Anlässlich dieser Vorkommnisse erklären wir: 

Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar.

Die Bibel verkündet die von Gott allen Menschen geschenkte Würde. Sie widerspricht damit der von Rechtsextremisten verbreiteten Ideologie, dass bestimmte Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Hautfarbe weniger Wert hätten als andere.

Die Bibel verkündet die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel - und in diese Liebe sind in Jesus Christus alle Völker eingeschlossen. Wir sagen dies in dem Bewusstsein, dass auch in den christlichen Kirchen judenfeindliche Überzeugungen viele Jahrhunderte hindurch ihren festen Platz hatten und zu unermesslichem Leid beitrugen, bevor Umkehr und Erneuerung einsetzten. Der Verantwortung dafür können und wollen wir uns nicht entziehen!

Deshalb unterstützen die Katholische und die Evangelische Kirche in Essen alle friedlichen Aktivitäten, die sich gegen rechtsextreme und fremdenfeindliche Umtriebe richten! Wir rufen alle unsere Gemeinden auf, in ihrem nachhaltigen Einsatz für Demokratie, Toleranz und Vielfalt nicht nachzulassen. Und wir ermutigen besonders die christlichen Gemeinden in Kray, die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Bemühen um ein von Toleranz und gegenseitiger Anerkennung geprägtes Zusammenleben in diesem Stadtteil zu begleiten und zu unterstützen!

Wir bekennen uns zur Gewaltlosigkeit, zur Nächstenliebe und zur Versöhnung. Dazu verpflichtet uns die biblische Botschaft.

Essen, 7. November 2012

Dr. Jürgen Cleve
Stadtdechant von Essen

Irmenfried Mundt
Superintendent des Kirchenkreises Essen

PRESSEKONTAKT
Stefan Koppelmann
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Einladung 1     Einladung 2


Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen: Wechsel beim stellvertretenden Vorsitz

Marlies Hennen-Nöhre ist neue stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen (ACK): Die 49jährige Gemeindereferentin aus der römisch-katholischen Pfarrei St. Josef Essen-Ruhrhalbinsel folgt auf den evangelischen Pfarrer em. Joachim Küssner, der sich seit der offiziellen Gründung der ACK im Jahr 1994 als Mitglied, Vorsitzender und zuletzt stellvertretender Vorsitzender für die ökumenische Zusammenarbeit der christlichen Gemeinden engagiert hat. Der derzeitige Vorsitzende der ACK, Pastor Mag. theol. Lars Linder aus der Freien evangelischen Gemeinde Essen-Mitte, wurde für vier weitere Jahre in seinem Amt bestätigt.

Nach der Motivation für die Übernahme ihres neuen Amtes gefragt, verweist Marlies Hennen-Nöhre auf einen Ausspruch von Papst Johannes XXIII über die verschiedenen christlichen Konfessionen: „Das, was uns verbindet, ist viel stärker als das, was uns trennt.“ In vielen Jahren pastoraler Praxis und auch in ihren privaten Bezügen habe sie diese Verbindung immer wieder erfahren – in vielfältigen Gottesdiensten, bei gemeinsam geplanten Weltgebetstagen, ökumenischen Begegnungen und Aktionen. „Dieser uns verbindende gemeinsame Glauben motiviert mein Engagement. Ich freue mich darauf, als stellvertretende Vorsitzende der ACK das Leben und den Glauben in unserer Stadt verantwortlich mit zu gestalten und ökumenisch zu prägen“, sagt die Seelsorgerin, die auch Vorstandsmitglied der Katholischen Stadtkonferenz in Essen ist.

Stichwort: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Zur ACK Essen gehören: Römisch-Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Alt-Katholische Kirche, Selbständige Evangelisch-lutherische Kirche (SELK), Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (EFG), Freie evangelische Gemeinde (FeG), Evangelisch-methodistische Kirche (EmK), Heilsarmee, Russisch-Orthodoxe Kirche, Serbisch-Orthodoxe Kirche, Koptisch-Orthodoxes Patriarchat. Außer dem regelmäßigen gegenseitigen Informationsaustausch gehören auch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen zu den Aufgaben der ACK: So gab sie anlässlich des Jubiläums „1150 Jahre Stift und Stadt“ das viel beachtete Buch „Gebete für die Stadt“ heraus, veranstaltet in jedem Jahr einen Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an die Gräueltaten der Reichspogromnacht und verantwortet die monatlichen Gedenkgottesdienste für die „Unbedachten dieser Stadt“. Derzeit bereitet die ACK für den 13. November eine Ökumenische Kirchennacht zum Lobgesang der Maria („Magnificat“) vor; auch am Reformationsjubiläum 2017 will sie sich mit einem eigenen Beitrag beteiligen. Eine Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gibt es heute in fast allen größeren Städten und auch bundesweit. Über ihre Arbeit informiert die ACK Essen im Internet auf der Seite ack-essen.de.


erster ökumenischer Stadtgottesdienst der ACK

Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) feierte am zweiten September-Sonntag erstmals einen ökum. Stadtgottesdienst in der kath. St.Gertrud-Kirche zum Thema "Auspacken und Leben - die Taufe als Geschenk Gottes entdecken".

Rund 100 Christ(inn)en versammelten sich nachmittags in der Essener Innenstadt, um 3 persönliche Taufberichte zu hören und an im Kirchraum verteilten Schalen durch Bekreuzigung der Hände mit Wasser sich gegenseitig an die Taufe zu erinnern. Durch den 90-minütigen Gottesdienst führten (im Bild v.li.n.re.) Pfr. Joachim Küssner [evang. Landeskirche], Pastor Dr. Daniele Baglio [evang.-methodistische Kirche], Klaus Radtke [evang.-freikirchl. Baptisten], Pastor Lars Linder [freie evang. Gemeinde Mitte / derz. ACK-Vorsitzender], Propst Klaus Pahlen [selbst. evang.-luther. Kirche], Gemeindereferentin Marlies Hennen-Nöhre [röm.-kath. Stadtkirche] und Dechant Ingo Reimer [alt-kath. Kirche] . Flotte Kirchenmusik zauberten die Heisinger Jugendband "Godbeat" und der Gospelchor "Upstairs to Heliand" aus Freisenbruch-Horst-Eiberg.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)

ÖKUMENISCHER STADTGOTTESDIENST

der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Essen

SONNTAG | 9. SEPTEMBER 2012 | 17.30 h

Römisch-kath. Kirche St. Gertrud, Rottstraße (U-Bahn-Station: Viehhofer Platz), 45127 Essen

DIE TAUFE ALS GESCHENK GOTTES ENTDECKEN

In diesem Tauferinnerungsgottesdienst wollen wir neu über die Taufe nachdenken.

Menschen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden werden berichten, was ihnen die Taufe bedeutet; und es wird Gelegenheit sein, der eigenen Taufe neu vergewissert zu werden.

Liturgen aus den verschiedenen Gemeinden und Kirchen gestalten den Ablauf; die Predigt hält der Vorsitzende der ACK Essen, Pastor Lars Linder. Musikalische Akzente setzen die römisch-katholische Band „godbeat“ aus Heisingen (Leitung: Dirk Homberg) und der evangelische/alt-katholische Gospelchor „Upstairs to Heliand“ aus Freisenbruch (Leitung: Andreas Linne).

Ein besonderes Angebot gibt es für junge Familien: Nach dem gemeinsamen Gottesdienstbeginn werden die Kinder einen parallelen Kindergottesdienst feiern.

Weitere Informationen sind beim Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Essen, Pastor Mag. theol. Lars Linder, Hofterbergstraße 32, 45127 Essen, Telefon 0201/22 50 77, E-Mail lars.linder@web.de, erhältlich.

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